HSB-Cartoon in der Presse

Regelmäßig wird in der Presse über unser Atelier und unsere Arbeiten berichtet. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung.

 

Im Herbst durften wir uns und unser Atelier im Sendenhof in Horstmar vorstellen. Dabei thematisierten wir neben unseren Tätigkeitsfeldern auch die außergewöhnliche Zeichentechnik, bei der mit der Airbrush-Pistole einmalige Farbverläufe erzielt werden können. Jedem, der uns bisher nicht live sehen konnte, stehen wir selbstverständlich auch in unserem Atelier in Schagern jederzeit zur Verfügung.

 So., 12.11.2017
Das Leben auf den Punkt bringen

Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Kulturforums Steinfurt, Heinrich Schwarze-Blanke, Hubertus Brunstering, Geschäftsführer des Stadtmarketings Horstmar, Denise Schwarze-Blanke und Dirk Preckel, Vorsitzender von „HorstmarErleben“ (v.r.), freuten sich über den gelungenen „Ortstermin“ zum Thema Karikaturen.

Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Kulturforums Steinfurt, Heinrich Schwarze-Blanke, Hubertus Brunstering, Geschäftsführer des Stadtmarketings Horstmar, Denise Schwarze-Blanke und Dirk Preckel, Vorsitzender von „HorstmarErleben“ (v.r.), freuten sich über den gelungenen „Ortstermin“ zum Thema Karikaturen. Foto: rgs

Horstmar - Der Karikaturist und Illustrationszeichner Heinrich Schwarze-Blanke gab im Sendenhof einen informativen und vergnüglichen Einblick in seine Arbeit.

Von Regina Schmidt

„Übertreibung macht die Sache klar. Mit einer Karikatur kann ich ein komplexes Thema humorvoll auf den Punkt bringen“, erklärt Heinrich Schwarze-Blanke. Der Karikaturist und Illustrationszeichner aus Horstmar gab im Sendenhof einen informativen und vergnüglichen Einblick in seine Arbeit. Zur Veranstaltung unter dem Titel „Karikaturen – die wahre Sicht der Dinge?“ im Rahmen der Reihe „Ortstermine“ hatten der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ und das Kulturforum Steinfurt eingeladen.

„Wir freuen uns sehr, dass das Thema so großen Anklang findet“, begrüßte Hubertus Brunstering, Geschäftsführer des Stadtmarketings, die zahlreichen Gäste. „Der Sendenhof ist wirklich ein wunderbares Ambiente“, dankte er dem Hausherrn Dirk Preckel für die Nutzung der historischen Räume.

Heinrich Schwarze-Blanke schilderte selbst kurz seinen Werdegang: „Ich habe immer gerne gezeichnet und schon als Jugendlicher Cartoons und Karikaturen für Freunde gestaltet.“ Die nötigen Fertigkeiten eignete er sich autodidaktisch an. Seine erste Karikatur hat der gelernte Bauzeichner 1992 in einer Zeitschrift veröffentlicht. Langsam wurde das Hobby zum Beruf: „Im Jahr 2000 habe ich mich selbstständig gemacht und seit 2002 bin ich hauptberuflicher Illustrationszeichner“, so der Gast.

Schnell entwickelte sich „HSB Cartoon“ zur überregional bekannten Marke. Heinrich Schwarze-Blanke arbeitet für über 50 Zeitungen und Zeitschriften, fertigt jede Woche etwa 25 Karikaturen an. Hinzu kommen noch weitere Illustrationen für Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Verbände.

Die Kunden kommen aus ganz Deutschland, verschiedenen europäischen Ländern und sogar den USA.

„Karikaturen sind Auftragsarbeiten zu einem bestimmten Thema. Die Richtung ist festgelegt, aber in der Gestaltung bin ich völlig frei“, erklärte er. Eine Karikatur entstehe in fünf Arbeitsschritten: Entwicklung der Idee, Vorzeichnung mit dem Bleistift, Festlegung der Konturen und Proportionen als Tuschezeichnung, Belegung mit Folie und Freischneidung der Details mit dem Cuttermesser, Kolorierung. Für die Farbgebung verwendet Heinrich Schwarze-Blanke als einziger Karikaturist und Illustrator in ganz Deutschland ein besonderes Verfahren, die Airbrush-Technik. Dabei wird die Farbe mit der vom Kompressor betriebenen Spritzpistole aufgebracht.

HSB-Cartoon ist mittlerweile ein echtes Familienunternehmen. Tochter Denise ist für die Bereiche Bürokommunikation und Grafik-Design zuständig, Ehefrau Elsbeth übernimmt die Buchführung. Atelier und Firmensitz ist der idyllische, umgebaute Kotten der Familie in der Bauerschaft Schagern.

Während ihr Vater live an der Staffelei eine Karikatur anfertigte, erläuterte Denise Schwarze-Blanke unterhaltsam die vielfältigen und spannenden Arbeitsfelder von HSB-Cartoon wie Personenkarikaturen, Charakterdesign, Werbemotive, Graphic Recording, Stammbäume und Ahnentafeln und als neueste Variante Animationen. Dias mit Beispielen sorgten beim Publikum für Vergnügen.

Zum Abschluss des gelungenen Abends präsentierte Heinrich Schwarze-Blanke den staunenden Gästen die in nur einer Stunde entstandene Karikatur: Ein grimmig blickender Ritter Bernhard der Gute von Horstmar. Gerne beantwortete der Karikaturist Fragen der Besucher. Wer wollte, durfte auch selbst die Spritzpistole ausprobieren.

Quelle: Westfälische Nachrichten, veröffentlicht 12.11.2017, www.wn.de

 

Im Frühjahr 2017 hatten wir das Westfalenblatt Paderborn zu Besuch, die sowohl in den sozialen Medien als auch in Print- und Onlineausgabe über uns berichtet haben.

Quelle:Westfalen-Blatt Paderborn, veröffentlich am 14.04.2017, www.westfalen-blatt.de

 

Im März 2017 veranstalteten wir einen Abend zum Thema Karikaturzeichnen . Karikatur-Events bieten wir seit Sommer 2017 sowohl als offenes Event für Einzelpersonen als auch als Firmen- oder Familienveranstaltung sowie für Abende im Freundeskreis oder im Verein an. Der Zeitungsartikel der Westfälischen Nachrichten zum Karikatur-Abend im Folgenden zum Nachlesen:

 

Fr., 17.03.2017
Zuspitzung ausdrücklich erwünscht
Das Wichtigste ist der Humor

Horstmar-Leer - Wie wird man ein guter Karikaturist. Was Heinrich Schwarze-Blanke mit flinkem Stift bis zur Perfektion beherrscht, hat die Künstlergruppe 050505 am Dienstagabend in einem Schnellkursus im Keller der Grollenburg selbst ausprobieren dürfen.

Von Sabine Sitte

Pünktchen, Pünktchen, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht? Nicht so einfach wie die Malanleitung für Kinder, aber trotzdem: In den Hilfslinien steckt das Geheimnis für angehende Karikaturisten. Was Heinrich Schwarze-Blanke mit flinkem Stift bis zur Perfektion beherrscht, hat die Künstlergruppe 050505 am Dienstagabend in einem Schnellkursus im Keller der Grollenburg selbst ausprobieren dürfen.

Ein weiterer Trend schwappt über den großen Teich aus Amerika nach Deutschland. Nach der Wiederentdeckung des „self made“, der selbst angefertigten Dinge von der Marmelade über die Häkelmütze bis zum Holzpalettenzaun, ist es nun die Kunst, die eigenhändig gemalt in den guten Stuben hängen soll. „Paint and Sip“ – zum ‚Malen und Schlürfen’ treffen sich ein Künstler und das Publikum in lockerer Atmosphäre, um am Ende des gemütlichen Beisammensein mit einem frischen Gemälde unter dem Arm nach Hause zu gehen. Ein Bildmotiv für alle. Der Künstler erklärt die Technik und führt die Hobbymaler Schritt für Schritt bis zum fertigen Werk.

Für den Karikaturisten Heinrich Schwarze-Blanke eine Idee, die er zukünftig gerne als Angebot für Firmenveranstaltungen umsetzen möchte: An einem Abend zur ersten eigenen Personenkarikatur. Für den Testlauf hat er sich mit den Künstlerkollegen extra ein kritisches und fachkundiges Publikum ausgesucht.

Zu Beginn erst einmal ein bisschen Theorie. „Eine Karikatur ist die visuelle Zuspitzung einer bestimmten Situation“, erklärt Schwarze-Blanke, der seit 25 Jahren und für mehr als 50 Zeitungen, Zeitschriften und Magazine in Deutschland die kessen Spitzfindigkeiten zeichnet und coloriert. Auch für die Westfälischen Nachrichten. Ein Anruf aus der Redaktion, eine kurze Information zum gewünschten Thema und schon flitzt der Bleistift zu einer Idee über das Papier. Mit einer Airbrush-Pistole bringt der Künstler die Farbe in das Bild.

Das Wichtigste in seinen Arbeiten sei der Humor, betont Schwarze-Blanke. Ob große Politik oder das lokale Debakel: „Das Bild muss eine Aussage treffen und zum Nachdenken anregen, darf aber nicht verletzend werden.“

Auf einem Blatt Papier demonstriert er die ersten Schritte zur Karikatur. Aus drei Strichen und einem Oval wächst plötzlich ein Gesicht und aus dem Strichmännchen entsteht eine Gestalt, die mit großen Schritten davonzulaufen scheint. „Bei Gesichtern kann man bestimmte äußere Merkmale überspitzen“, erklärt der 53-jährige, der seine Figuren gern knollennasig darstellt.

Dann sind die Probanden an der Reihe: Das Konterfei des Gegenüber soll humorvoll zu Papier gebracht werden. Lachen und Kichern an den Tischen, der häufige Ruf nach dem Radiergummi und am Ende großes Staunen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Heinrich Schwarze-Blanke lobt die Karikatur-Anfänger: „Für das erste Mal ist das super.“ Er selbst habe als Schüler mit einfachen Kritzeleien angefangen und sich alles über die Jahre selbst beigebracht. Nun sei vieles Routine.

Für die Künstlergruppe dagegen eine neue Erfahrung, aber „unbedingt spannend und lustig“, dankt Hubertus Brunstering dem Profi und setzt nach: „Aber Lachen gehört zur Kunst auch dazu.“ Das werden Leser der Tageszeitung auch zukünftig in den Zeichnungen von Heinrich Schwarze-Blanke wiederfinden können.

Quelle: Westfälische Nachrichten, veröffentlicht 17.03.2017, www.wn.de

 

Und zuletzt noch eine Auswahl an Zeitungsartikeln, die in der Vergangenheit über HSB-Cartoon erstellt wurden.